Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr.
Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt. (Buddha)

Übersicht Meditationsarten

 

Die meisten Menschen denken bei Meditation sofort an ein Bild Buddhas oder einen Mönch im Kloster. Es gibt jedoch viel mehr Möglichkeiten, als in Stille mit gekreuzten Beinen zu sitzen. Hier ein Überblick über die bekanntesten und gängigsten Meditationstechniken.

 

Passive Meditationen

Bei diesen Meditationengeht es in erster Linie darum, den Geist ruhig und leer werden zu lassen und dabei trotzdem präsent im Augenblick zu sein. Dies geschieht meist im regungslosen Sitzen in Stille (z.B. Zazen).Eine andere Möglichkeit ist, die Aufmerksamkeit und Achtsamkeit für die geistigen, emotionalen und körperlichen Phänomene im gegenwärtigen Augenblick aufzubringen, ohne diese zu bewerten oder verändern zu wollen. Hier steht die Qualität der Aufmerksamkeit, die wir jedem Moment entgegenbringen im Vordergrund (z.B. Body Scan, Vipassana).

In anderen Meditationen wird die Konzentration auf einen bestimmten Gedanken, ein Mantra, eine Kerze oder auf einen Punkt auf der Wand vor uns gelenkt. Dieses Fokussieren führt zu einem tiefen Beruhigen des Geistes.

 

Aktive Meditationen

Hier wird meist der Fokus auf das Außen gerichtet – auf die Musik, eine bestimmte Bewegungsabfolge, Tanzen, bewusstes Gehen, spezielle Atemtechniken, Ausdruck der Körperempfindungen und ähnliches. Dadurch ist der Verstand so beschäftigt, dass so gut wie keine anderen Gedanken Platz haben (z.B. Gehmeditation nach Thich Nhat Hanh, AUM-Meditation, sowie Meditationen von Osho – Dynamische, Kundalini, Nataraj, No Dimensions, Chakra Breathing, Whirling, Chakra Sounds, Nadabrahma).

Den Abschluss von aktiven Meditationen bildet meist eine Phase von Sitzen oder Liegen in Stille. Der Verstand ist dann schon zur Ruhe gekommen und kann weiterhin loslassen.

 

Fantasiereisen

In Fantasiereisen wird ein leichter bis mittlerer Entspannungszustand erreicht und der Verstand wird auf eine Reise – z.B. ein Palmenstrand – geführt. Fantasiereisen sind sehr gut mit Klangschalen kombinierbar. Eine wunderbare Methode, um vom stressigen Alltag abzuschalten und zu träumen.

 

Geführte Meditation

Eine weitere Methode – die speziell im Mentaltraining häufig verwendet wird – ist die geführte Meditation. Eine Einleitung – ähnlich dem Autogenen Training – hilft dabei, einen mittleren bis tieferen Entspannungszustand zu erreichen. Nun werden bewusst positive Bilder oder bestimmte Situationen erzeugt. Die bildhafte Sprache, die auch Metapher verwendet, spricht das Unterbewusstsein an und unterstützt Veränderungsprozesse.

Je nach Art der Bilder wird das Selbstvertrauen gestärkt, Altes verabschiedet und losgelassen, das gewünschte Ziel erreicht, die Selbstheilungskräfte gefördert und vieles mehr. Auf angenehme und entspannte Weise werden im Unterbewusstsein erste passende Schritte gesetzt und verankert.

 

Auch Yoga, Qi Gong, Tai Chi, Autogenes Training und viele weitere Entspannungsmethoden zählen zur Meditation.

Ebenso alle Tätigkeiten, die wir mit unserer ungeteilten Aufmerksamkeit und Bewusstheit ausführen. Selbst so einfache Handlungen wie Bügeln, Geschirr abwaschen, Gartenarbeit und vieles mehr können wir zur Meditation werden lassen.